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© Architekt Knötzl ZT GmbH

22., Am langen Felde_BPL_5

Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Hrachowina entsteht das neue Stadtquartier „Leben am langen Felde“. Das Areal ist das Ergebnis eines europaweiten Architekturwettbewerbs. Neben geförderten und freifinanzierten Wohnungen sind auch eine private Volksschule, ein Kindergarten sowie Geschäftsflächen geplant.

Nachhaltig, ökologisch, vielfältig

Das von der Stadt Wien geförderte Neubauprojekt der Siedlungsunion besteht aus drei Bauteilen und umfasst insgesamt 138 geförderte Mietwohnungen, wovon 52 Wohnungen nach den SMART-Richtlinien mit Superförderung errichtet werden. Die Erschließung erfolgt über zwei natürlich belichtete Stiegenhäuser.

Mehrere Maßnahmen tragen zur Nachhaltigkeit bei – beginnend beim ökologischen Bauproduktemanagement (bauXund) über die begrünte Fassade entlang der Quartiersgasse bis zum bauplatzübergreifenden Mobility- & Info-Point. Dort kann man Fahrräder, e-Bikes und Lastenfahrräder ausleihen. Ein Car-Sharing-Standort ist ebenfalls geplant.

Ein multifunktionales Geschäftslokal im Erdgeschoß lässt vielfältige Nutzungen zu.

Wohnungsangebot

Die 86 geförderten Mietwohnungen haben ein bis vier Zimmer und sind durchschnittlich 39 bis 89 m² groß. Die 52 Ein- bis Vier-Zimmer-SMART-Wohnungen werden in Größen von 51 bis 84 m² angeboten.

In den Wohnräumen und Nebenräumen werden Laminatböden verlegt. Großzügige Fensterflächen sorgen für ausreichend Licht in der Wohnung, rein nordorientierte Wohnungen werden vermieden. Je nach Erfordernis sind die Kunststofffenster mit innenliegendem bzw. außenliegendem Sonnenschutz ausgestattet. Einbruchshemmende Außenjalousien kommen bei den Wohnungen im Erdgeschoß zum Einsatz. Die dezentrale Wohnraumlüftung mit Abluftventilatoren schafft ein gutes Raumklima.

Wohnungseingangstüren der Sicherheitsklasse WK3 sorgen für ein sicheres Wohngefühl, alle Wohnungen verfügen über einen Abstellraum sowie über eine private Freifläche als Erweiterung des Wohnraumes in Form von Balkon, Loggia, Terrasse oder Eigengarten.

Viel Grün und gemeinschaftlich nutzbarer Raum

Geplant ist ein Beteiligungsprozess für die Erstausstattung der Gemeinschaftsräume sowie ein bauplatzübergreifendes „digitales Schwarzes Brett“ als lokales Kommunikationssystem zwischen den einzelnen Wohnprojekten. Diverse Workshops in der Startphase sollen das Gemeinschaftsgefühl stärken. Dazu soll auch ein bauplatzübergreifendes Eröffnungsfest zum gegenseitigen Kennenlernen beitragen. Eine MieterInnenvertretung wird nach der Besiedlung gewählt.

Ein Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile sowie Sanitäranlage wird im 5. Obergeschoß eingerichtet. Angrenzend an den Gemeinschaftsraum befindet sich die Gemeinschaftsterrasse mit mobilen Sitzmöbeln, begrünter Pergola sowie einem großzügigem Gründach samt Hochbeeten.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Kinderspielraum mit angrenzender Waschküche. Der Kleinkinderspielplatz mit Sandkiste und Rutsche befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus. Für BewohnerInnen des Hauses und der benachbarten Gebäude wird ein

Kinder- und Jugendspielplatz errichtet. Bäume in den Wohnhöfen bieten schattige Verweilmöglichkeiten. Außerdem stehen Quartiersplätze als Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche mit Sitzgelegenheiten und Wasserspendern im direkten Wohnumfeld zur Verfügung.

Elf Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume zeichnen das Projekt aus, wobei die Kinderwagenabstellräume praktischerweise auf die einzelnen Stockwerke verteilt sind. Insgesamt gibt es rund 300 Fahrradabstellplätze, unter anderem sind auch E-Lade Stationen geplant. Die hauseigene Tiefgarage hat 89 PKW-Stellplätze.

Eckdaten

  • Neubau
  • 138 geförderte Mietwohnungen, davon 52 SMART-Wohnungen mit Superförderung
  • Bauträger: Siedlungsunion
  • Planung: Architekt Knötzl ZT GmbH
  • Baubeginn: Herbst 2020
  • Bezugstermin: Herbst 2022

Lage und Infrastruktur

Das Wohnprojekt entsteht in der Nähe des Friedhofs Kagran und befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Breitenleer Straße. Die Anbindung an die Südosttangente ist über die S2 gegeben.

Öffentlich ist die Anlage mit der Straßenbahnlinie 26 sowie mit den Buslinien 22A, 24A und 31A zu erreichen. In der näheren Umgebung befinden sich die U1-Stationen Kagraner Platz und Rennbahnweg.

Im Nahbereich befinden sich diverse Ärzte, eine Apotheke, der Gewerbepark Kagran, das Einkaufszentrum CityGate und das Donauzentrum. Im Quartier ist eine private Volksschule geplant, eine weitere befindet sich am Kagraner Platz. Die Neue Mittelschule am Mira-Lobe-Weg, das BRG in der Theodor-Kramer-Straße, eine Sonderschule in der Lorenz-Kellner-Gasse und die Hertha Firnberg Schule für Wirtschaft und Tourismus runden das umfangreiche Bildungsangebot ab.

Im Quartier ist ein eigener Kindergarten geplant, weitere stehen in der nahegelegenen Markomannenstraße, am Rennbahnweg und in der Bertha-von-Suttner-Gasse zur Verfügung.

Für die Freizeitgestaltung eignen sich die Erholungsgebiete an der Alten und Neuen Donau, der Badeteich Hirschstetten oder die Blumengärten Hirschstetten. Außerdem sind von hier aus die Erste Bank Arena und das Kino- und Entertainmentcenter Donauplex gut erreichbar. 

Kosten

Für die 86 geförderten Mietwohnungen betragen die Eigenmittel rund
€ 499,85/m² und die monatlichen Kosten liegen bei ca. € 6,97/m².

Für die 52 SMART-Wohnungen mit Superförderung betragen die Eigenmittel rund
€ 60,00/m² und die monatlichen Kosten betragen ca. € 7,50/m².

Ein Garagenplatz ist ab etwa € 70,00 im Monat zu haben.

Bei diesen Wohnungen ist je nach Einkommenssituation noch eine zusätzliche Superförderung im Ausmaß von € 0,35/m² (Nutzwert) netto möglich!

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